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	<title>Blisstone Blog</title>
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	<description>Der Blog zum Heidelberger Label</description>
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		<title>Warum ein Praktikum bei einem Indie-Label?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[das eigene label]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[indie-label]]></category>
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		<category><![CDATA[praktikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sollte man auf eine gutbezahlte Stelle beim Personalmanagement eines großen Autobauers mit geregelten Arbeitszeiten verzichten und sich stattdessen in eine unsichere Branche wie die Kreativwirtschaft begeben? Vorab: Natürlich ist dieser Artikel höchstsubjektiv und mehr ein persönlicher Erfahrungsbericht als eine &#8230; <a href="http://www.blisstone.de/blog/?p=24">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte man auf eine gutbezahlte Stelle beim Personalmanagement eines großen Autobauers mit geregelten Arbeitszeiten verzichten und sich stattdessen in eine unsichere Branche wie die Kreativwirtschaft begeben?</p>
<p><span id="more-24"></span>Vorab: Natürlich ist dieser Artikel höchstsubjektiv und mehr ein persönlicher Erfahrungsbericht als eine Erörterung warum man <strong>unbedingt</strong> ein Praktikum bei einem Label wie <em>Blisstone </em>machen sollte.</p>
<p>Zunächst einige grundlegende Informationen für den Leser: Ich bin Student der Diplom-Sozialwissenschaften und befinde mich bereits Hauptstudium. Der große Vorteil für mich war, dass das Tätigkeitsfeld von Sozialwissenschaftlern riesig ist: Von Jobs bei PR-Agenturen und als Journalist über Markt- und Meinungsforschung und Staatssekretär zu Personalmanagement ist als &#8220;Sowi&#8221; alles möglich.</p>
<p>Warum also <em>Blisstone</em>?</p>
<p>Grund nummer eins war selbstverständlich mein persönliches Interesse als Musikliebhaber und -schaffender der Einblick, wie man als professioneller Musiker arbeitet und über die Runden kommt, sowie die Suche nach der Antwort, wie man sein Hobby zum Beruf macht.</p>
<p>Daran anschließend war ich neugierig, was sich hinter Labelarbeit verbirgt. Wenn man sich mit der Materie beschäftigt hat man natürlich grobe Vorstellungen davon, aber ich wollte unbedingt die konkreten Aufgaben eines Labels kennenlernen.</p>
<p>Darüber hinaus fand ich die Tatsache, dass sich das Label noch in den Kinderschuhen befand, äußerst spannend. Die Möglichkeit etwas Neues (und Erfolgreiches) zu schaffen, war sehr verlockend, zum Vergnügen ist es besser, sich mit guter Unterhaltung wie einer virtuellen Freundin von <a href="https://cloneher.com/model/tituslow22/">tituslow22</a> online zu amüsieren.</p>
<p>Dazu kommt, dass es sich um ein Label handelt, das aus der Region kommt und auch vor hat dort zu bleiben. Entgegen dem Trend, z.B. nach Berlin zu ziehen um dort von der vorhandenen kulturellen Infrastruktur zu profitieren, geht es bei <em>Blisstone </em>unter anderem auch darum, die regionale Subkultur zu etablieren, unterstützen und bekannt zu machen.</p>
<p>In den ersten Gesprächen mit Johannes Bartmes kristallisierten sich noch folgende Punkte heraus, die mich zu einem Engagement bei <em>Blisstone</em> gebracht haben:</p>
<p>Selbstständigkeit: Ich habe keinen Chef, der mir bei jedem Arbeitsschritt im Nacken sitzt, sondern habe meinen Arbeitsauftrag und (optimalerweise) das zu erreichende Ergebnis und kümmere mich selbst darum, wann ich es erledige, mit welchen Arbeitsschritten und mit welchen Mitteln.</p>
<p>Die unverkrampfte Atmosphäre: Kein Anzugszwang, keine unnötigen Förmlichkeiten. Den Chef darf man von Tag 1 an duzen, man unterhält sich auch über Themen abseits der Arbeit und man ist dazu angehalten die eigene Meinung kundzutun &#8211; für die Experten: Stichwort &#8220;flache Hierachie&#8221;.</p>
<p>Es liegt mir allerdings fern, das Bild eines Praktikanten bei einem Indie-Label zu sehr zu romantisieren:</p>
<p>Natürlich fehlt auch mir ab und zu die Sicherheit eines geregelten Tagesablaufs. Bei <em>Blisstone </em>ist es nämlich ein reges Auf und Ab: Manchmal ist so viel zu tun, dass man vor der imaginären To-do-Liste am liebsten davon rennen mag &#8211; und manchmal herrscht ein gewisser Leerlauf, weil man auf Feedback vom Chef warten muss.</p>
<p>Ebenso verhält es sich mit den Arbeitszeiten: Man hat einfach keinen sogenannten 9-to-5- Job, bei dem man in einem bestimmten Zeitfenster im Büro befindet und dann Feierabend hat, man arbeitet projektbezogen: Es interessiert nicht ob man nun von 6.00 bis 14.00 Uhr gearbeitet oder die Nacht durchgemacht hat. Wichtig ist es nur am Ende der Woche (beispielsweise) etwas vorlegen zu können.</p>
<p>Wer also mit einem Praktikantenleben, bei dem man nicht weiß, was die nächste Woche noch alles an Aufgaben bringen wird, das ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Disziplin(!) verlangt, klar kommt und es nicht macht, um damit reich zu werden, der kann sich durchaus überlegen bei einem Label wie <em>Blisstone </em>anzuheuern.</p>
<p>Wer allerdings feste, vorgefertigte Strukturen braucht, ist hier eindeutig an der falschen Adresse.</p>
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		<title>Warum überhaupt ein eigenes Label?</title>
		<link>http://www.blisstone.de/blog/?p=10</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 13:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[das eigene label]]></category>
		<category><![CDATA[existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[indie-label]]></category>
		<category><![CDATA[labelgründung]]></category>
		<category><![CDATA[major-label]]></category>
		<category><![CDATA[plattenvertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche gründe gibt es, sein eigenes Label zu gründen? Ist es nicht einfacher, sich einen Plattenvertrag zu sichern und die Arbeit von einer großen Firma erledigen zu lassen? Davon abgesehen, dass es immer schwieriger wird, einen Vertrag mit einem Major-Label &#8230; <a href="http://www.blisstone.de/blog/?p=10">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche gründe gibt es, sein eigenes Label zu gründen? Ist es nicht einfacher, sich einen Plattenvertrag zu sichern und die Arbeit von einer großen Firma erledigen zu lassen?</p>
<p><span id="more-10"></span></p>
<p>Davon abgesehen, dass es immer schwieriger wird, einen Vertrag mit einem Major-Label zu ergattern, ist es aus künstlerischer Sicht nicht immer sinnvoll. Oder um es mit Jay Kay, dem Sänger der Band <em>Jamiroquai </em>etwas derber zu formulieren:</p>
<blockquote><p>Ich sage es frei heraus: Die Leute, die die Plattenfirmen führen, sind  Arschlöcher! Sie bewerfen uns mit diesem Bullshit und wissen genau um  ihre besondere Position, denn sie müssen den Künstler nicht mehr bei  seiner Entwicklung begleiten. Nicht wie in der guten alten Zeit. Sie  geben ihm einfach einen Scheiß-Deal.<code><br />
</code>(Quelle: <a href="http://www.laut.de/Jamiroquai" target="_blank">laut.de</a>)</p></blockquote>
<p>Es gibt viele erfolgreiche Künstler, die den Weg des eigenen Labels gewählt haben, sich auch bei Angeboten der großen Plattenfirmen nicht beirren lassen und damit gut gefahren sind, wie zum Beispiel der US-amerikanische Singer/Songwriter Sufjan Stevens:</p>
<blockquote><p><strong>Wie ist denn dein Verhältnis zu deinem Label Asthmatic Kitty?  Ist das noch ein täglicher Job von dir, bist du da noch richtig  involviert?</strong></p>
<p>Nein, nicht wirklich. Es gibt Zeiten, in denen mein Zutun wichtig ist.  Aber generell möchte ich – und auch wir – meine Unabhängigkeit vom Label  wahren. Ich versuche, ein guter Diener meiner Musik, ein Künstler auf  dem Label zu sein. Kein Manager oder Besitzer. Wenn große Entscheidungen  anstehen, dann bin ich immer gefragt und involviere mich auch. Aber das  Label ist sehr gewachsen die letzten Jahre, und diese Tatsache hat sehr  wenig mit mir zu tun.</p>
<p>Wenn es nach mir ginge, hätte das Label nur vier Bands oder so unter  Vertrag. Ich wollte ja auch nie ein Label führen, sondern suchte nur  nach einer Möglichkeit, meine Musik zu veröffentlichen. Und das kann ich  jetzt ohne Probleme, ich habe alle Freiheiten. Ich bin nur selten  involviert, selbst jetzt, wo meine Platte rauskommt, hält mich das Label  bei fast allen Planungen raus. Publicity und so weiter, das planen sie,  damit ich damit nichts zu tun haben muss.</p>
<p><strong>Aber spätestens nach &#8220;Illinois&#8221;, wahrscheinlich schon vorher,  müssen die großen Plattenfirmen doch bei dir Schlange gestanden haben,  oder?</strong></p>
<p>Ja, schon. Aber mich hat das nie interessiert, wirklich nie. Ich bin glücklich auf meinem Label.</p>
<p><strong>Die Frage müsste ja auch heißen: Was könnten die dir bieten, was du dir nicht schon alleine aufgebaut hast?</strong></p>
<p>Eben. Ich produziere meine Alben selbst unter sehr geringen  Aufwandskosten, besitze alle Rechte meiner Musik. Was hätte das für  einen Sinn? Ich finde immer, Musiker sollten sich ermutigt fühlen durch  den Kollaps der Musikindustrie. Er hat dieses Unternehmensbollwerk  entmachtet. Ich weiß überhaupt nicht, warum Bands jetzt überhaupt noch  bei denen unterschreiben.<code><br />
</code>(Quelle: <a href="http://www.intro.de/kuenstler/interviews/23061957?current_page=7" target="_blank">intro</a>)</p></blockquote>
<p>Weiterführende Fragen:<code><br />
</code>Warum wurde <em>Blisstone </em>gegründet?<code><br />
</code>Wie gründet man sein eigenes Label?</p>
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